Building Information Modeling (BIM) ist eine Methodik zur kooperativen Planung, Verwaltung und Nutzung von Bauwerksinformationen über dessen gesamten Lebenszyklus. Sie basiert auf digitalen 3D-Modellen, die alle physikalischen und funktionalen Daten eines Bauwerks umfassen. BIM ermöglicht es Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmern, diese Informationen effizient zu nutzen, um die Planung, Konstruktion und Verwaltung von Gebäuden zu optimieren.
Die Methodik unterteilt sich in vier Stufen:
BIM-Stufe 0: Keine Zusammenarbeit; Planung erfolgt mit 2D-Software, Daten werden papierbasiert oder elektronisch ausgetauscht.
BIM-Stufe 1: Teilweise Zusammenarbeit; Nutzung von 3D-Software in der Konzeptphase, aber die Modelle sind nicht verknüpft und Dokumentationen bleiben in 2D.
BIM-Stufe 2: Vollständige Zusammenarbeit; alle Beteiligten arbeiten an verknüpften 3D-Modellen in einer gemeinsamen Datenumgebung (CDE).
BIM-Stufe 3: Integrierte Zusammenarbeit; Nutzung eines gemeinsamen 3D-Modells, das alle Informationen enthält und in Echtzeit aktualisiert wird (Open BIM).
BIM bietet zahlreiche Vorteile wie verbesserte Transparenz, Fehlervermeidung, optimierte Ressourcenplanung und -nutzung, sowie gesteigerte Qualität und Effizienz in Bauprojekten. Es unterstützt verschiedene Bereiche des Bauwesens und erleichtert auch das Facility Management.
Building Information Modeling (BIM) ist eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der die für seinen Lebenszyklus wichtigen Informationen und Daten eines Bauwerks auf Basis digitaler Modelle einheitlich erfasst, verwaltet und in einem transparenten Austausch zwischen den Beteiligten geteilt oder für die weitere Verarbeitung übergeben werden.
Die Methodik beinhaltet die digitale Erfassung und Bereitstellung aller Attribute eines Bauwerks. Sämtliche physikalische und funktionale Daten rund um das Bauwerk werden parallel zur Bauwerksentwicklung erhoben, fortgeführt und so disziplinübergreifend gesammelt und bereitgestellt. Dieser intelligente, auf einem 3D-Modell basierende Prozess, ermöglicht so den Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmern Informationen und Werkzeuge für die effiziente Planung, Konstruktion und Verwaltung von Gebäuden und derer Infrastruktur umfassend und interaktiv zu nutzen.
Bei bereits bestehenden Gebäuden ist eine Aufnahme des Ist-Zustandes unabdingbar.
Die SEAD Mission 360° bietet mittels Laserscanner (TLS) und Drohne (UAV) eine effiziente, detailreiche und umfassende Möglichkeit, die gewünschte Digitalisierung des Bauobjekts mit vorgegebener Attribuierung BIM-konform zu erheben. Dazu werden aus der lückenlos erhobenen Punktwolke nach Kundenwunsch Bauwerksinformationen nachmodelliert. Die Einteilung in geometrische Kategorien mit Familie und Typ erlauben dann die anschließende Weiterverarbeitung und -entwicklung im BIM-Prozess.
Durch die Online-Bereitstellung eines virtuellen Durchgangs durch das Gebäude hat der Kunde zudem die Möglichkeit, immer und selbstständig den von der SEAD Mission 360° erhobenen Stand zu visualisieren, nachzumessen und zu teilen.
Keine Zusammenarbeit. Die Planung erfolgt mit 2D-Konstruktionssoftware, die in Papierform oder als elektronische Dateien ausgetauscht werden.
Teilweise Zusammenarbeit. Die Planung in der Konzeptphase erfolgt mit 3D-Konstruktionssoftware. Die 3D-Modelle sind jedoch nicht miteinander verknüpft. Die Erstellung von Fertigungsinformationen und anderen Dokumentationen erfolgt in 2D. Die Informationen werden in einer gemeinsamen Datenumgebung (CDE) gespeichert und verwaltet.
Voll Zusammenarbeit. Alle Beteiligten arbeiten in einem 3D-Modell, jedoch nicht immer auf die gleiche Weise. Die Modelle sind miteinander verknüpft, werden in einem gemeinsamen Dateiformat ausgetauscht und in einer CDE verwaltet.
Integrierte Zusammenarbeit. Die Planung erfolgt in einem einzigen, gemeinsamen 3D-Modell, das alle Informationen enthält und in einer CDE verwaltet wird. Die Beteiligten können in Echtzeit auf das Modell zugreifen und Änderungen vornehmen. Dies wird als „Open BIM“ bezeichnet.
Die BIM-Methode ermöglicht eine transparente und kooperative Planung, Bau und Bewirtschaftung von Bauwerken und Infrastrukturen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Die Digitalisierung ist dabei ein wesentliches Werkzeug und eine Methode, um die Ressourcenplanung und -verwendung zu optimieren, die Ökobilanz zu verbessern und die Klimaziele im Bausektor zu erreichen. Mit BIM werden alle relevanten Bauwerksinformationen digitalisiert und vernetzt, so dass Fehler und Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden können. BIM steigert die Termin-, Qualitäts- und Kostentreue der Bauprojekte. Die Anwendung digitaler Methoden mit BIM ermöglicht eine bessere Planung, Steuerung und Übergabe von Bauwerken und Infrastrukturen, die zu höherer Produktivität, Qualität und Effizienz beitragen. Durch BIM werden Fehler und Unvollständigkeiten frühzeitig erkannt und behoben, Bauzeiten optimiert und Abstimmungsprozesse vereinfacht.
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